| 08 November 2006 |
| "Kauf von Verordnungen" bei Novartis |
Novartis will den Absatz der Bluthochdruck-Medikamente Diovan und Codiovan dadurch fördern, dass Ärzte an 35.000 Patienten AWBs durchführen. Der Arzt erhält für jeden Patienten, dem er die Medikamente verschreibt und danach ein AWB-Formular ausfüllt, 50 Euro.
In einem firmeninternen Protokoll lautet die Überschrift über dem entsprechenden Kapitel "Marktführerschaft: Mehr Patienten durch AWBs". Das zeigt, dass die AWBs bei Novartis dazu gedacht sind, die Umsätze hoch zu treiben. Novartis-Chef Peter Maag schrieb seinen Mitarbeitern zudem in einer Email, wie wichtig die unter der Nummer "06/600" aufgelisteten Marketingmaßnahmen seien, "um angesichts einer negativen Marktentwicklung den aktuellen Trend noch in diesem Jahr umzukehren".
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posted by Pharmafritz @ 20:04   |
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| Durchsuchung bei Ratiopharm |
Ein Jahr nach der Enthüllung über regelmässige Geldzahlungen von Ratiopharm an Ärzte hat die Staatsanwaltschaft Ulm am Dienstag eine große Durchsuchungsaktion bei dem Pharmaunternehmen gestartet. Am Vormittag machten sich drei Staatsanwälte aus Ulm und 32 Kriminalbeamte der Landespolizeidirektion Tübingen auf, um die Firmenzentrale sowie acht Privatwohnungen von Verantwortlichen der Firma Ratiopharm zu durchsuchen.
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posted by Pharmafritz @ 20:01   |
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| 04 November 2006 |
| Torcetrapib - die Geschichte einer unheiligen Allianz |
Die Geschichte einer unheiligen Allianz zwischen klinischer Entwicklung und Marketing bzw. zwischen pharmazeutischer Industrie und Zulassungsbehörde: Bedeutung für die Förderung öffentlicher Arzneimittelstudien
Das Beispiel von Torcetrapib zeigt auf, dass unter den jetzigen Umständen Arzneimittelforschung vielfach nicht primär zum Wohle des Patienten betrieben wird.
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Nun berichtete Branchenführer Pfizer zum Beispiel, dass sein wichtigstes Entwicklungsprodukt, der neue Cholesterinsenker Torcetrapib, möglicherweise Bluthochdruck verursacht. Auch das noch, irgendetwas ist ja immer.
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posted by Pharmafritz @ 17:56   |
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| Erstattungsfähigkeit kurzwirksamer Analoginsuline |
Eine gute Nachricht für alle Diabetiker, die auf ein kurzwirksames Analoginsulin eingestellt sind.
Als erster Hersteller hat die Lilly Deutschland GmbH mit gesetzlichen Krankenkassen Direktverträge zu kurzwirksamen Analoginsulinen geschlossen. Durch diese Verträge kann den Versicherten beider Kassen, Humalog® (Wirkstoff: Insulin lispro1) auch weiterhin auf Kassenrezept verordnet werden.
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Siehe auch hier....
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posted by Pharmafritz @ 15:26   |
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