| 25 Januar 2007 |
| Sparkurs im Vertrieb |
Der größte und zugleich wohl finanzstärkste Pharmahersteller der Welt will sich von zehn Prozent seiner Mitarbeiter trennen und damit seine Kosten um etwa zwei Milliarden Dollar reduzieren. Das jüngste Sparprogramm des US-Konzerns Pfizer dürfte seine Signalwirkung nicht verfehlen.[...]
Anders als bei früheren Sparrunden wagt der Branchenprimus erstmals massive Einschnitte auch im Vertrieb, wo man offenbar mehr als die Hälfte der geplanten Kostensenkung realisieren will. Mit einem Umsatzanteil von durchschnittlich fast einem Drittel bilden Marketing und Vertrieb den mit Abstand größten Kostenblock für die Branche, weit vor den (oft nur halb so hohen) Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Die Heerscharen an Pharmareferenten und ihre in den Augen vieler mitunter fragwürdigen Informationsmethoden sind zugleich eine maßgebliche Erklärung für das miserable Image der Industrie.[...]
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posted by Pharmafritz @ 21:58   |
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